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Strom und Wärme aus einem Gerät

Neue Technik für Einfamilienhäuser: das Brennstoffzellen-Heizgerät Vitovalor 300-P von Viessmann.

Nach umfassender Forschungs- und Entwicklungsarbeit ist jetzt eine neue Technologie für die Wärme- und Stromversorgung von Einfamilienhäusern verfügbar. Im April 2014 führte Viessmann als Erster der Branche ein in Serie gefertigtes Brennstoffzellen-Heizgerät in den europäischen Markt ein.


Die ursprünglich in der Raumfahrt eingesetzte und auch als Energiequelle für Pkws vorgesehene Brennstoffzellen-Technologie kommt in einer Haus-Energiezentrale zum Einsatz. Nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) werden gleichzeitig Wärme und Strom erzeugt, was eine Reihe von Vorteilen verspricht. So profitieren die Betreiber von Einsparungen bei den Energiekosten. Besonders die Nutzung des selbst erzeugten Stroms im eigenen Haus reduziert den Bezug teuren Stroms aus dem öffentlichen Netz. Damit verringert sich die Abhängigkeit vom Stromversorger und den zukünftig noch zu erwartenden Preissteigerungen. Als dezentrale Stromerzeuger entlasten Brennstoffzellen-Heizgeräte darüber hinaus die Stromnetze. Nicht zuletzt profitiert auch die Umwelt von dieser Technologie: Gegenüber der herkömmlichen zentralen Strom und dezentralen Wärmeproduktion reduziert das neue System die CO2-Emissionen um bis zu 50 Prozent.