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Photovoltaik: Eine lohnende Investition!

Trotz sinkender Fördersätze ist das Kraftwerk auf dem Dach eine gute Entscheidung. Welche Auswirkungen die Kürzung der Solarförderung hat, welche Fördermöglichkeiten es überhaupt gibt und warum sich die Investition in eine Photovoltaikanlage auch weiterhin lohnt, erfahren Sie hier.

Die Solarförderung ist zum 1. Januar 2011 wieder gekürzt worden. Welche Folgen hat das, wenn man eine Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach hat oder eine installieren möchte?

Betreiber von Photovoltaik-Anlagen erhalten nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vom örtlichen Netzbetreiber für den eingespeisten Strom eine für 20 Jahre garantierte Vergütung. Für neu installierte Anlagen ist im Gesetz vorgesehen, dass dieser Fördersatz schrittweise gesenkt wird. Aufgrund der positiven Marktentwicklung wurde 2010 zusätzlich eine stufenweise außerplanmäßige Kürzung beschlossen. So gilt für Anlagen mit einer Leistung bis 30 Kilowatt peak (kWp), die nach dem 1. Januar 2011 ans Netz gegangen sind, ein Vergütungssatz von 28,74 Cent pro Kilowattstunde (kWh).

Wenn die Förderung für Solarstrom immer weiter heruntergefahren wird, lohnt es sich dann überhaupt noch, in eine Photovoltaik-Anlage zu investieren?

Klare Antwort: Ja! Auch nach der Kürzung liegt die Vergütung noch um etwa ein Viertel über dem üblichen Strompreis. Vor allem aber sind die Investitionskosten in eine Solarstromanlage seit 2006 durchschnittlich um mehr als 40 Prozent gesunken. Eine kleinere Anlage mit einer Leistung von 4 Kilowatt peak (kWp) bekommt man schon für 12000 Euro oder weniger, inklusive Zubehör und Montage. Eine solche Anlage produziert in Deutschland, je nach Standort, zwischen 700 und 1000 Kilowattstunden (kWh) pro kWp und Jahr. Abhängig von Art und Ertrag der Anlage, dem Steuersatz des Betreibers und anderer individueller Faktoren sind damit auch beim derzeitigen Vergütungssatz von 28,74 Cent pro kWh noch Renditen bis zu sieben Prozent möglich.

Seit 2009 gibt es die Möglichkeit, den Strom ganz oder teilweise selbst zu verbrauchen. Wie sieht es in diesem Fall mit der Wirtschaftlichkeit aus?

Dann wird die Rechnung noch günstiger. Auch für selbst genutzten Strom gibt es eine Vergütung. Diese wurde zwar auch gesenkt, und zwar auf 12,36 Cent pro kWh für einen Eigenverbrauch von bis zu 30 Prozent des erzeugten Stroms. Dazu kommt noch die Ersparnis von gekauftem Strom. Bei einem Strompreis von 23 Cent ergibt das einen Gewinn von gut 35 Cent pro Kilowattstunde. Bevor es Erträge gibt, muss erst einmal in die Technik investiert werden.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es für die Installation von Photovoltaik-Anlagen?

Der Bund fördert die Investition in Photovoltaik-Anlagen über das Programm „Erneuerbare Energien“ der KfW-Mittelstandsbank. Auch Privatpersonen können die zinsgünstigen Darlehen beantragen, sofern sie ihren Strom komplett ins Netz einspeisen wollen. Der Zinssatz wird für jeden Fall individuell berechnet. Auch einige Bundesländer und Kommunen fördern Solarstrom-Anlagen auf Privathäusern – entweder mit günstigen Darlehen oder mit Zuschüssen. Welche Förderprogramme für Ihren Wohnort und zu welchen Bedingungen verfügbar sind, erfahren Sie über die Förderdatenbank der Firma Viessmann unter www.viessmann.de.