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Energie ganz ohne Rechnung

Eine thermische solaranlage zur Warmwasserbereitung lohnt sich doppelt: für Sie und für die Umwelt.

Ist es nicht ein gutes Gefühl, mit reinem Gewissen eine heiße Dusche oder ein Entspannungsbad zu genießen? Eine thermische Solaranlage versorgt Sie täglich mit warmem Wasser – ohne dass dafür kostbare Brennstoffe verbraucht werden.

Die Voraussetzungen:
Für eine thermische Solaranlage benötigen Sie eine Dachfl äche mit einer Neigung von etwa 35 bis 45 Grad, die Richtung Süd, Südost oder Südwest ausgerichtet ist. Die Kollektorfl äche einer Solaranlage zur Warmwasserbereitung sollte für einen Haushalt mit vier Personen vier bis sechs Quadratmeter groß sein. Soll die Anlage die Heizung unterstützen, sind 16 bis 18 Quadratmeter Kollektorfl äche nötig. Da die Sonne nicht immer scheint, ist ein Speicher unverzichtbar. Ein reiner Warmwasserspeicher fasst 300 Liter, ein Pufferspeicher zur Heizungsunterstützung 750 bis 1000 Liter. Beide Funktionen können in einem Kombispeicher zusammengefasst werden.

Innovative Wärmesammler:
Eine besonders effiziente Möglichkeit der Energieversorgung besteht darin, mehrere Wärmeerzeuger wie Wärmepumpen, Pelletheizkessel oder eine Solarthermieanlage zu kombinieren. Möglich wird dies mithilfe eines Multifunktionsspeichers. Dieser bildet das Herzstück des Heizsystems und stimmt die einzelnen Bestandteile aufeinander ab.

Verstärkung für die Heizung:
Eine thermische Solaranlage kann auch die Heizung mit Sonnenenergie unterstützen. Die Kollektoren für die Heizungsunterstützung unterscheiden sich im Prinzip nicht von Kollektoren zur Warmwasserbereitung. Da für die erste Variante eine größere Kollektorfläche gebraucht wird, sind Vakuumröhrenkollektoren für die Heizungsunterstützung die bessere Wahl. Sie liefern mehr Energie auf kleinerer Fläche als Flachkollektoren.

Solarthermie im Paket:
Wenn die Heizungsanlage sehr alt ist, kann es sinnvoller sein, gleich in eine neue Heizung zu investieren. In Solarkompaktgeräten beispielsweise wird effiziente Brennwerttechnik mit Solarthermie kombiniert. Grundsätzlich ist es aber nicht nötig, für die neue Solaranlage auch den Kessel auszutauschen. Individuelle Beratung bekommen Sie bei Ihrem °celsisten vor Ort.

Lohnt sich die Umrüstung?
Eine Solaranlage zur Brauchwassererwärmung kostet mit Montage gut 4.000 Euro. Damit lassen sich bis zu 60 Prozent der Heizkosten zur Warmwasserbereitung einsparen. Die Kosten für eine Anlage, die auch die Heizung unterstützt, liegen bei 9.000 bis 10.000 Euro. Damit sparen Sie bis zu 30 Prozent der gesamten Heizkosten. Langfristig und bei steigenden Energiekosten lohnt sich die Investition – für die Umwelt sowieso! Gute Kollektoren erreichen eine Betriebsdauer von 20 bis 30 Jahren. Wichtig ist, dass die Anlage technisch einwandfrei installiert wird – wie es geht, weiß Ihr °celsist.