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Das Komfortbad für Jung und Alt

Sicherheit und Komfort sind gute Argumente für das Generationenbad. Und: Es sieht einfach besser aus!

Warum eigentlich sollte man erst im fortgeschrittenen Alter Sicherheit, Bewegungsfreiheit und Komfort im Bad genießen? Ein geräumiges Bad ohne lästige Hindernisse und Gefahrenquellen, dafür aber mit vielen praktischen Annehmlichkeiten wissen schließlich alle Generationen zu schätzen! Namhafte Markenhersteller haben dies längst erkannt. Immer mehr Produkte kommen auf den Markt, die das Bad nicht nur sicherer und benutzerfreundlicher machen, sondern die auch mit edlem und nachhaltigem Design überzeugen.

Das Paradebeispiel ist die bodengleiche Dusche: Vor einigen Jahren war sie ausschließlich in der Planung „altersgerechter“ Bäder vorgesehen, jetzt entwickelt sie sich zum Standard im modernen Bad – oder kennen Sie jemanden, der sich heute noch eine neue Dusche mit lästigen Schwellen einbauen lässt, wenn auch ein bodengleicher Duschplatz möglich wäre? Nicht nur ältere oder in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkte Menschen freuen sich über einen hürdenfreien Weg ins Brausevergnügen.

Auch kleine Kinder und körperlich fitte Erwachsene, denen der Einstieg nichts ausmachen würde, ziehen die schwellenlose Dusche vor. Nicht nur, weil sie sicherer ist, sondern auch, weil sie sich leicht pflegen lässt und edel aussieht. „Noch immer wird der Begriff ‘barrierefrei‘ zu sehr mit sterilen Pflegebädern in Verbindung gebracht“, meint Christian Gebert, Produktmanager Sanitärsysteme der Geberit Vertriebs GmbH. „Daher sprechen wir mehr von Generationen-Bädern.“ Diese Bäder bieten beispielsweise einen stufenlosen Zugang zur Dusche, viel Bewegungsraum vor Waschtisch und WC sowie rutschfeste Bodenfliesen mit angerauter Oberfläche.

Beim Armaturenhersteller Grohe denkt man in die gleiche Richtung und spricht von „Transgenerational Design“ oder auch „Universal Design“. Dazu zählen unter anderem Brause-Thermostate, die einen abrupten Wechsel der Wassertemperatur verhindern. Leicht lesbare Temperaturskalen, Armaturen mit Verbrühschutz und besonders leicht zu bedienende Einhebelmischer machen die Körperpflege für jeden Menschen angenehmer.
Beim Design setzen die Hersteller auf schlichte und zeitlose Eleganz. Beim Bauen gibt es für alles eine Norm – selbstverständlich auch für Barrierefreiheit von Häusern und Wohnungen. Die DIN 18040-2 ist für Einfamilienhäuser zwar nicht zwingend vorgeschrieben, bietet aber privaten Bauherren eine gute Orientierung für die zukunftsfähige Badgestaltung.

Neben schwellenlosen Türen und Duschen sieht die Norm zum Beispiel eine Bewegungsfläche von mindestens 1,20 x 1,20 Metern vor den Sanitärobjekten vor. Der Abstand des WCs zur Wand soll 20 Zentimeter betragen. Dabei zeigt sich: Was ursprünglich die Badbenutzung mit einem Rollstuhl möglich machen sollte, kommt der Gestaltung insgesamt zugute. Denn ein beengtes, verbautes Bad ist wenig einladend.

Extras wie Haltegriffe oder ein höher eingebautes WC können von Anfang an vorgesehen oder in späteren Jahren nachträglich installiert werden. Welche Lösungen für Sie vorteilhaft sind, erfahren Sie im Beratungsgespräch mit Ihrem °celsisten. Dort erhalten Sie umfassende Informationen zum Komfortbad, und Ihr °celsist kann Ihnen das Gewünschte fachgerecht einbauen.

Viele Elemente des Generationenbades bieten Luxus – etwa eine Sitzgelegenheit in der Badewanne oder ein WC mit Duschfunktion. In Japan finden sich Toiletten mit eingebauter Dusche und Warmluft schon seit den 80er-Jahren in den meisten Haushalten – hierzulande herrscht noch Nachholbedarf beim Hygienekomfort. Auch eine Fußbodenheizung im Bad ist praktisch und angenehm: keine Heizkörper, die die Bewegungsfreiheit einschränken, keine Badvorleger als Stolperfallen, stets warme Füße – herrlich! Helles und blendfreies Licht ist ein Komfortgewinn. Ein Badezimmer von Anfang an barrierefrei zu planen und auszurüsten kostet kaum mehr als der normale Standard – kein Vergleich zu dem Aufwand, der bei einem späteren Umbau nötig wäre.

Auch ältere Bäder lassen sich generationengerecht modernisieren. Vorgefertigte Systeme ermöglichen die bodengleiche Dusche auch im Altbau, was bis vor Kurzem bei einer geringen Aufbauhöhe des Fußbodens schwierig war. Bei den Kosten können  Modernisierer mit Unterstützung des Staates rechnen. Im Rahmen des Programms „Altersgerecht Umbauen“ vergibt die KfWBankengruppe für den barrierefreien Umbau des Badezimmers zinsgünstige Darlehen.

Weniger wienern, mehr genießen: Die neuen Komfortbäder sind besonders pflegeleicht.